Den Altbau sanieren, um Energie zu sparen

Wer Eigentümer einer Altbauimmobilie ist, sollte sich Gedanken darüber machen, ob es sinnvoll ist, den Altbau zu sanieren, damit zukünftig Energie eingespart werden kann. Insbesondere in Zeiten steigender Energiepreise ist sanieren der vorhandenen Substanz ein wichtiges und notwendiges Thema.

Energiehäuser bei Neubauten

Für Neubauten hat der Gesetzgeber im Jahr 2000 einen Energiepass eingeführt. Die Bauherren müssen Mindeststandards erfüllen, damit sie die Baugenehmigung erhalten. Einige Begriffe hierbei sind “Niedrigenergiehaus”, “3-Liter-Haus” oder das Nullenergiehaus.
Was bei Neubauten gesetzlich geregelt ist, gibt es bei Altbauten noch nicht. Dennoch sollte sich jeder, der sanieren möchte, Anregungen holen bei den Neubauenergiesparhäusern.

Ermittlung des Energieverbrauchs der vorhanden Immobilie

Bevor man mit dem Sanieren des Altbaus beginnt, sollte man eine Energiebilanz der vorhanden Immobilie erstellen. Erster Anhaltspunkt ist der Energieverbrauch im Jahr, diesen sollte man vergleichen mit ähnlichen Altbauten. Liegt der Energieverbrauch deutlich über diesen Vergleichswerten, sollte ein qualifizierter Energieberater eingeschaltet werden, der Vorschläge unterbreitet, durch welche Maßnahme man wie viel Energie sparen kann. Aber auch die Durchschnittshäuser bieten noch viel Potential um Energie zu sparen. Auch hier können Energieberater konkrete Vorschläge unterbreiten. Werden diese Maßnahmen dann teilweise oder vollkommen umgesetzt, dann setzt auch bei Altbauten ein Trend der Energiereduzierung ein. Langfristig wirken sich diese Maßnahmen positiv auf Natur und Umwelt aus. Auch für den, der sein Altbau sanieren möchte, bringen diese Maßnahmen monetäre Vorteile.

Energiesparende Sanierungsmaßnahmen

Durch den Einbau moderner Fenster und Türen, kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Selbst bisherige Doppelglasfenster sind in der Effizienz deutlich schlechter als Fenster und Türen der neuen Generation. Ebenfalls sollten sich die Immobilienbesitzer von Altbauten überlegen, wie sie ihre Häuser dämmen können. Eine Dämmung des Daches trägt schon wesentlich zur Energieeinsparung bei. Wenn dann noch eine Außenisolierung angebracht wird, steigert sich die Energieeffizienz weiter. Allerdings müssen die Besitzer darauf achten, dass eine zentrale Lüftung eingebaut wird, damit kein Schimmel entsteht. Eine einfache energiesparende Maßnahme ist oftmals schon das Austauschen des vorhandenen Heizungskessels. Noch immer sind in vielen Altbauten sehr alte Heizkessel, die viel Energie verbrauchen.

Fazit

Sanieren lohnt sich einmal für die Umwelt, aber auch finanziell für die Hausbesitzer. Vor dem Sanieren sollte immer ein Energieberater beauftragt werden.

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